Natur erleben in Mittelholstein

Botanische Spaziergänge und Wanderungen im Naturpark Westensee Obere Eider

Wunschtouren

„Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume.
Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut.“
Sprichwort aus Finnland

Wandergruppe, Geburtstagsgesellschaft, Betriebsausflug oder Feriengast:
Hier finden Sie eine Auswahl an Naturführungen, die Sie individuell buchen können.

Alle Exkursionen habe ich bereits häufiger mit Volkshochschulgruppen erprobt. Einige Touren sind thematisch an eine Jahreszeit gebunden. Die meisten eignen sich aber für fast jede Zeit des Jahres und können entsprechen angepasst werden. Auch die Dauer und Länge der Strecken lassen sich – außer bei den Rundwanderungen – nach Ihren Wünschen variieren. Gern erarbeite ich Ihnen Ihre eigene Wunschtour.

Bei allen Exkursionen empfehlen sich wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk. Ein Fernglas mitzubringen ist kein Muss, kann aber gelegentlich das Vergnügen einer Naturwanderung verstärken. Auch einen Notizblock nutzen manche Leute unterwegs gerne.

Versicherungsrechtlich geschieht die Teilnahme auf eigene Verantwortung.


Kosten

30 € für die erste Stunde
55 € für zwei Stunden
80 € für drei Stunden

Die Angaben gelten für ein bis zehn Teilnehmer, jede weitere Person bezahlt zehn Prozent des Stundensatzes, also 3 bzw. 5,50 bzw.8 €. Die maximale Teilnehmerzahl sollte 20 nicht wesentlich nicht übersteigen, damit alle etwas von der Exkursion haben.


Wildpflanzen-Spaziergänge
Dauer: ein bis zwei Stunden, Streckenlänge nach Wunsch

Kräuter, Blumen, Sommergefühle
Wildkräuter-Spaziergänge sind an verschiedenen Orten möglich
Ein Spaziergang zum Kennenlernen unserer heimischen „Allerweltskräuter“ mit Erläuterungen über ihre Verwendbarkeit für Küche und Hausapotheke, garniert mit Geschichten, Mythen und Anekdoten sowie Kostproben aus der Wildpflanzenküche. Ein Spaziergang zum Aufblühen in der Natur.

Essen Sie bunt, dann bleiben Sie gesund!
Wildfrüchte-Spaziergänge an verschiedenen Orten möglich
Marmelade und Tee, Saft und Gelee, Sirup und Likör aus wilden Beeren ist nicht schwer! Holunder, Schlehen, Weißdorn, Brombeeren, Hagebutten sind kraftvolle Vitalstoff-Lieferanten. Erfahren Sie alles, was Sie zur Ernte und Verarbeitung wissen sollten. Begleiten Sie mich auf einem herbstlichen Spaziergang in landschaftlich reizvoller Umgebung zu leckeren Früchten, nahrhaften Samen und späten Blumen.

Back to the Roots – Auf zu den Wurzeln
Wurzelkraft für Küche und Hausapotheke, Schierensee
Essbare und heilsame Wildpflanzen wachsen den größten Teil des Jahres über. Im Frühling pflücken wir frische Blätter, Blüten und Kräuter. Im Sommer ernten wir bunte Beeren und Früchte. Im Herbst kommt schließlich die beste Zeit zum Sammeln nahrhafter Wurzeln. Das Kennenlernen und die Verarbeitung geeigneter Wurzelpflanzen für die Küche und besonders die Hausapotheke sind die Themen dieses Ausflugs in die herbstliche Natur.

Es grünt so grün, wenn im Eidertal die Blüten blühen
Ein Spaziergang im Eidertal bei Reesdorf, Flintbek oder Molfsee
Der Frühling färbt die Natur bunt. Kräuter, Sträucher und Bäume schmücken sich mit Blättern in zahllosen Grünvariationen und Blüten in vielen Farbtönen. Auf unserem Spaziergang zwischen vielfältigem Knick und offenem Weideland mit Robustrindern sprechen wir die Wildpflanzen am Wegesrand mit ihren Namen an, hören ihre Geschichte und verlassen sie als gute Bekannte. Im Sommer besteht am Wochenende Einkehrmöglichkeit ins Reesdorfer „Gartencafé“.

Ein Haustee ist der SammlerInnen Lust
Wildpflanzen-Spaziergänge sind an verschiedene Orten möglich
Ein Haustee ist ein Getränk für den Alltag, von dem keine spezielle Heilwirkung ausgehen soll. Seine Basis wird im Frühjahr mit getrockneten Himbeer- und Brombeerblättern gelegt. Dazu gesellen sich während des Frühjahrs, Sommers und Herbstes allerlei weitere Bestandteile von Wildpflanzen – alles was den Sammlerinnen und Sammlern auf ihren Spaziergängen so begegnet. Auf diese Weise verändert der Haustee laufend seine Zusammensetzung, seinen Geschmack und seine Wirkung. Auch Wissenswertes zur Trocknung. Lagerung, empfehlenswerte Mischungen und Zubereitung kommen zur Sprache.

Grüne Medizin von Bäumen
Baumspaziergänge sind an verschiedenen Orten möglich
Bäume sind die größten Lebewesen der Erde. Durch ihre Größe ziehen sie unseren Blick nach oben und richten uns damit äußerlich und innerlich auf. Das Grün der Blätter entspannt die Augen und erfreut das Herz. Neben diesen besonderen Heilkräften für unsere Seele liefern viele Bäume in Form ihrer Blätter, Blüten, Früchte und Rinden Substanzen für natürliche Heil- und Nahrungsmittel. Sie lernen verschiedene Baumarten als „Salat- oder Medizinbäume“ kennen.

Linde oder Pappel? Esche oder Vogelkirsche? Walnuss oder Kastanie?
Ein Spaziergang auf dem Baumlehrpfad, Schierensee
Fünfzehn verschiedene, häufig vorkommende einheimische Laubbäume säumen diesen Pfad. In Einzelstellung zeigt sich uns jeder Baum schon von Weitem in seiner charakteristischen Wuchsform. Weitere botanische Merkmale erschließen sich uns bei genauerer Betrachtung. Über den Nutzen, den wir von den Bäumen haben, können wir unser Wissen gemeinsam zusammentragen.


Streckenwanderungen hin und zurück
Dauer: ein bis vier Stunden, Streckenlänge nach Wunsch

Zu Primel, Lerchensporn und Winterschachtelhalm
Eine botanische Wanderung im Naturschutzgebiet Ahrensee, Felde
Als Teil des Naturschutzgebietes „Ahrensee und nordöstlicher Westensee“ zeichnet sich die Region durch besondere landschaftlicher Schönheit aus und durch eine Vielfalt von Biotopen, in denen auch seltenere Pflanzen wachsen. Die Strecke führt uns zunächst entlang der Eider, wo es häufig Süßwassermuscheln zu finden gibt. Über Wiesenwege mit „Wilden Weiden“, auf denen Robustrinder die Landschaft offen halten, geht es weiter durch lichten „Wilden Wald“. Beim Heraustreten öffnet sich der Blick weit bis zum malerischen Ahrensee und dem Westensee. Mit etwas Glück sehen wir den Seeadler kreisen, der in der Nähe seinen Horst bewohnt. Zum Abschluss lädt die Felder Eisdiele zu leckerem Eis oder Kaffee oder auch einer Pizza ein.

Im Rausch der Farben
Eine Wanderung im Lärchenwald am Bothkamper See, Bissee
Die Natur im Spätherbst vergeht in Schönheit. Auf dieser Strecke können Sie sich an der leuchtenden Farbenpracht der Bäume im Bisseer Forst, an der offenen Landschaft mit dem Bothkamper See und am Blick auf das Herrenhaus Bothkamp erfreuen. Unterwegs erfahren Sie, warum die Blätter fallen und wohin ihre Farben verschwinden, welche Früchte zu welchem Baum oder Strauch gehören und für wen sind sie nützlich sind und vieles mehr zu Pflanzen, Landschaft und Regionalgeschichte. Gute Stärkung vor oder nach der Wanderung erhalten Sie im Antik-Hof Bissee.

Vom Zauber der Bäume
Ein meditativer Baumspaziergang, Wrohe
Auf weichen Waldwegen wollen wir unter Baumgewölben wandeln, Waldatmosphäre spüren, Walddüfte einatmen, Baumgedichte rezitieren, Baumhaut spüren, in die Baumkronen fliegen, den Waldgeräuschen und in unser Inneres lauschen.

Alles, bloß keine Moorleiche!
Eine Wanderung im Dosenmoor, Neumünster-Einfeld
„O schaurig ist’s, übers Moor zu gehn …“ (Annette von Droste-Hülshoff). Moore üben bis heute eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Gruselig wird es aber nicht an einem hellen Frühlingstag. Stattdessen erleben Sie das Moor als „ökologisches Multitalent “: ein Lebensraum hoch spezialisierter, seltener und bedrohter Pflanzen und Tiere, Regulator des Wasserhaushalts im Boden, CO2-Speicher für den Klimaschutz und mit einer besonders stillen, friedvollen Atmosphäre für Erholung suchende Menschen.


Rundwanderungen
Dauer: zwei bis drei Stunden, Streckenlänge 4 bis 7 Kilometer

Panoramablick vom Tüteberg
Eine Landschaftsführung, Westensee
Bei der „Besteigung“ des 88 Meter hohen Berges erhalten Sie neben weiten Ausblicken über den Naturpark mit dem Westensee auch tiefere Einblicke in die Entstehung und den Wandel der typischen, schleswig-holsteinischen Landschaft: von eiszeitlicher Architektur durch Gletscher über historische Kulturlandschaft während der Blütezeit der großen Landgüter bis zur modernen Land- und Energiebewirtschaftung. Einkehrmöglichkeit besteht an Wochenenden im „Café Zeit“ zur berühmten Marzipantorte. Etwa 4,5 Kilometer. Diese Wanderung lässt sich gut mit der Gut-Westensee-Tour kombinieren.

Gut Westensee, Pulvermanns Grab und Mühlenteiche
Eine botanische Wanderung, Westensee
Am Fuße des Tütebergs wandern wir vom See durchs Dorf zum Gut Westensee, vorbei an dessen alter Mühle zu idyllischen Mühlenteichen, weiter durch maigrünen Mischwald und zurück entlang frisch bestellter Felder. Unterwegs sprechen wir Wildpflanzen mit ihren Namen an und verlassen sie als gute Bekannte. Einkehrmöglichkeit besteht an Wochenenden im „Café Zeit“ zur berühmten Marzipantorte. Etwa 6 Kilometer. Diese Wanderung lässt gut sich mit der Tüteberg-Tour kombinieren.

Gut Emkendorf und alte Alleen
Eine Wanderung um das Herrenhaus Emkendorf, Emkendorf
Ein Rundweg führt uns an malerischen Seen und Teichen und sanft gewellten Wiesen und Feldern entlang und am schauerlichen Galgenberg vorbei. Bunte Knicks und eindrucksvolle Baumgestalten säumen unseren Weg, der am Gutspark mit dem Herrenhaus endet. Schöne Bäume, die eiszeitlich geprägte Landschaft sowie Regionalgeschichtliches zum Gut Emkendorf sind die Themen für unterwegs. Etwa 6,5 Kilometer.

Gut Schierensee, Riesensteine und holsteinisch-russische Diplomatie
Eine Wanderung um Gut Schierensee und den Heeschenberg, Schierensee

In dem ganzen Bezirk ist alles Ländlichkeit, Einsamkeit, Ruhe; alles sanft und milde, in stille Anmuth dahin gegossen, erquickt und erquickend für jedes empfindsame Herz, das sich diesen Scenen nähert. (Professor Christian C. L. Hirschfeld 1780)

Auf dem Rundweg durch abwechslungsreiche Knicks, die Außenbereiche des Gutes Schierensee und grünen Buchenmischwald erwartet Sie diese schöne Landschaft sowie Interessantes zur Pflanzenwelt und Regionalgeschichte. Etwa 7 Kilometer.

Gut Marutendorf und Eiderauen
Eine botanisch Wanderung zum Gut Marutendorf, Schönwohld
Unter uralten Eichen mit schönen Ausblicken über die Wiesenniederungen der Hanstorfer Au und der Eider wandern wir bis zum Gut Marutendorf. Über die Eiderbrücke bei Hohenhude und vorbei an der malerischen Steinfurter Mühle führt uns der Weg zum Ausgangspunkt zurück. Unterwegs können wir näher anschauen, was am Wege grünt, blüht und fruchtet. Vielleicht zeigen sich uns auch ein Eisvogel im Tiefflug durch das Eiderbett oder ein Graureiher auf der Lauer oder ein Rotmilan im Himmelsblau. Etwa 6,5 Kilometer.

Anemonenweiß, Veilchenviolett und Buchengrün
Eine botanische Wanderung um den Großen Schierensee, Schierensee
Auf der Wanderung erleben Sie die lichte Stimmung des hellen Frühlingswaldes mit seinen Blumenteppichen und dem ersten zarten Blattgrün der Sträucher und Bäume. Lassen Sie sich führen entlang des Sees, durch Wald, über Lichtungen und sumpfige Feuchtgebiete, entführen vom Alltag und verführen von den botanischen Schönheiten des Frühlings. Die Natur ist schon da. Sie wartet nur auf ihren Besuch. Einkehrmöglichkeit besteht im Gasthof „Zur Linde“ in Schierensee Dienstag bis Freitag jeweils abends, Samstag und Sonntag mittags bis abends. Etwa 7,5 Kilometer.

Tausend Farben Grün, tausend Formen Grün
Eine botanische Wanderung um den Kleinen Schierensee, Wrohe
Als Teil des Naturschutzgebietes „Ahrensee und nordöstlicher Westensee“ zeichnet sich die Region des Kleinen Schierensees durch eine hohe Biotopenvielfalt und besondere landschaftliche Schönheit aus. Wir starten an der Badestelle am Westensee und wandern durch einen schönen Mischwald oberhalb des Sees zum idyllischen Unteren Schierenseebach, der für seinen Artenreichtum an wirbellosen Tieren Berühmtheit erlangt hat. Etwa 4 Kilometer.

Geschichten von Schnecken und Muscheln und einer Seeräuberburg
Eine naturkundliche Wanderung im Naturschutzgebiet Börner am Westensee, Wrohe
Wer nicht glaubt, dass es all dies an einem Binnensee zu bestaunen gibt, ist eingeladen, sich auf einem erlebnisreichen Ausflug in wunderschöne Natur vom Gegenteil zu überzeugen. Etwa 4 oder 6 Kilometer.

Geschichten von Hülsen, Hünen und Hügeln
Eine Wanderung auf den Kieler Berg, Groß Vollstedt
Nicht der besser bekannte Tüteberg mit seinen 88 Metern ist der höchste Berg im Naturpark Westensee, sondern der Kieler Berg mit 94 Metern. Lässt sich wegen der dichten Bewaldung seines Gipfels von dort auch kein Panoramablick genießen, kann das Auge doch während der Wanderung weit über eiszeitlich geformte Landschaft und bronzezeitliche Hügelgräber schweifen. Neben Kräutern, Sträucher und Bäumen erfahren die Spuren frühzeitlicher Besiedlung sowie die Beschaffenheit der Böden als unsere aller Lebensgrundlage unsere Aufmerksamkeit. Etwa 6,5 Kilometer.

Wilde Pflanzen, friedliche Auerochsen
Eine Wanderung im Tal der Olendieksau, Langwedel
Friedlich auf den „Wilden Weiden“ der Stiftung Naturschutz grasende Auerochsen, Störche auf Nahrungssuche oder im Nest und eine schöne Artenvielfalt an „Wilden Pflanzen“, die Sie näher kennenlernen werden, erfreuen Auge und Herz auf unserem Rundweg. Wer mag kann sein Zelt mitbringen. „Wildes Campen im Himmelbett“ ist hier für Wanderer und Radler für eine Nacht erlaubt. Etwa 6 Kilometer.